Objektivwechsel TMB
80/600 in TMB 80/480
- ein kleiner Bildbericht -
Ich wollte ein noch kleineres , noch transportableres Gerät haben, als es mein Selbstbau-TMB 80/600 schon war!
Markus war
an meinem 80/600er interessiert, und so haben wir kurzerhand getauscht.
Und ich
wollte den mechanischen Grundaufbau des 80/600 beibehalten und mir auch eine zusätzliche
, verschiebbare Taukappe sparen.
Also habe
ich das Objektiv in den Tubus hinein gesetzt.
Zur Gewährleistung
der Justierbarkeit des Objektives habe ich erst an überlange Inbusschlüssel
gedacht.
Diese
Variante habe ich auch erstmal erprobt und dann aufgegeben, weil das eine
ziemliche Fummelei war.
Also habe
ich seitlich im Bereich der Justierschrauben des Objektives in den Tubus Langlöcher
eingebracht.
Durch diese
komme ich mit normalem Werkzeug gut an die Justierung heran.
Gleichzeitig
kann ich mir gut vorstellen, daß diese Langlöcher ebenfalls zur besseren
Temperaturanpassung des Objektives beitragen werden, da die Außenluft ja förmlich
um das Objektiv fächeln kann.
Um ein etwas besseres Äußeres zu erreichen, habe ich den Tubus mal wieder mit meiner geliebten Goldfolie beschichtet .
Na, und
Handgriff und GP-Prismenleiste sind selbstverständlich.
Auf den
Sucher wurde bewußt verzichtet, da ich mit einem 25er Oku bei etwa 20fach genügend
Gesichtsfeld habe.
Hier
jetzt mal die Bilder dazu:
Hier ist der alte Tubus nach dem Einbringen der Justage-Langlöcher.
Hier sieht
man das Objektiv mit Justierflansch und Aufnahmering.
Gut zu sehen sind die Justierschrauben des Objektives hinter dem Langloch.
Das
Objektiv sieht zwar verdreckt aus, isses aber nicht. Sind irgendwelche Reflexe.
Hier nochmal
zum besseren Verständnis die Situation, nachdem ich das erste Langloch
eingebracht habe und probiert habe, ob es so paßt.
Für die
Blenden und die Blendenhalterung im Tubus habe ich die einfache Version gewählt,
bei der ich die Blenden aus dünnster Pappe hergestellt habe, sie zusätzlich
bis etwa 1mm an die Blendenkante mit schwarzem Velours beklebte und für die
Halterung wieder Einsätze aus dem 1mm dicken, mattschwarzen Moosgummi genommen
habe.
Hier sieht
man mal die Einzelteile.
Die
Tubusabschlußplatte zur Aufnahme des Feathertouch ist ebenfalls voll
justierbar.
Dann kam die
Beschichtung mit der Folie dran. Und anschließend ging es an den Zusammenbau.
Und hier ist
das Teil fertig auf der Monti.
Die Justage
des Objektives mit dem GMK ließ sich durch die Lösung mit den Langlöchern
problemlos durchführen.
Vorher wurde
natürlich der exakte Sitz des Feathertouch überprüft.
Der als
Taukappe fungierende vordere Bereich des Rohres ist mattschwarz ausgelegt.
Streulicht
kann durch die Langlöcher nicht auf das
Objektiv treffen.
So, zum
Schluß noch ein Beispiel für meine „Konstruktionszeichnung“ , in welcher
ich unter anderem auch die Lage der Blenden festgelegt habe.
Klein,
leicht und handlich, dabei äußerst robust! Ein schnuckliches Teil!
2.8.2004
Wolf